Ein effizientes Wärmeversorgungssystem hilft Unternehmen, Energieverbrauch und -kosten im Griff zu behalten. Ein gutes Beispiel dafür: die Dortmunder Westfallenhalle. Durch die Modernisierung der Wärmeversorgung spart der Betreiber jährlich Energiekosten in Höhe von 100.000 Euro. Mit einem Rundgang durch die Versorgungssysteme vor Ort haben die dena und der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. (BDH) auf die Vorteile der energetischen Sanierung von Industrieanlagen hingewiesen. Weitere Informationen zum Thema bietet die Broschüre Energetische Modernisierung industrieller Wärmeversorgungssysteme.
Die zweite Ausgabe der Informationsserie „Energie Dialog“ ist erschienen, die die dena zusammen mit Siemens und RWE in der WELT und der Bild am Sonntag veröffentlicht. Schwerpunktthema dieses Mal: Energieeffizienz. Die Leser erfahren viel Wissenswertes u.a. über Energiesparen im Haushalt, die Kosten und Vorteile der Gebäudesanierung oder den vielfältigen Optimierungsmöglichkeiten industrieller Prozesse. Wer die Beilagen verpasst hat, kann unter www.welt.de/energiedialog nachlesen und seine Fragen an die beteiligten Experten stellen.
In einem Bericht des Handelsblatts äußert sich Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, zur aktuellen Diskussion über die Zukunft des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Er plädiert für eine grundsätzliche Überarbeitung, die mehr Steuerungsinstrumente und Marktmechanismen in das EEG integriert. So solle beispielsweise der Ausbau der Erneuerbaren auf Basis des Netzentwicklungsplans gesteuert werden. mehr
Seit dem 1. Dezember 2011 müssen neue Pkws mit einem farbigen Effizienzlabel zum Energieverbrauch gekennzeichnet werden. Das neue Pkw-Label zeigt über eine Farb- und Buchstabenskala, wie energieeffizient ein Fahrzeug im Vergleich zu anderen Modellen ist. So können verschiedene Modelle eines bestimmten Fahrzeugtyps, wie zum Beispiel Kleinwagen oder Kombis, untereinander leichter verglichen werden. Unter www.pkw-label.de stellt die dena alle wichtigen Informationen zur neuen Kennzeichnung zur Verfügung.
Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, fordert in einem aktuellen Interview mit der dpa die Sicherstellung der zugesagten Fördermittel für die Gebäudesanierung. Zugleich müssten sich Bund und Länder möglichst rasch auf einen Kompromiss zur steuerlichen Absetzbarkeit energetischer Sanierungsarbeiten einigen. Andernfalls könne die angestrebte Verdopplung der Sanierungsrate nicht erreicht werden. mehr
Das neue EU-Label zur Kennzeichnung des Stromverbrauchs von Haushaltsgroßgeräten gilt ab heute auch für Waschmaschinen und Geschirrspüler. Damit wird für beide Geräteklassen die neue Energieeffizienzklasse A+++ für sehr effiziente Geräte eingeführt. Alle Neugeräte müssen ab dem 20. Dezember 2011 mit dem überarbeiteten Label gekennzeichnet sein, wenn sie in den Verkehr gebracht werden. Bestandsgeräte, die noch mit dem bisherigen Label versehen sind, dürfen weiterhin verkauft werden und müssen nicht nachträglich mit dem neuen Label etikettiert werden. Bereits zum 30. November wurde das überarbeitete EU-Label für Kühl- und Gefriergeräte sowie für Fernsehgeräte verpflichtend. mehr
Die dena unterstützt die chinesische Provinzregierung Hebei beim Aufbau eines Forschungszentrums für Niedrigenergiehäuser mit Passivhaustechnik. Zudem sollen mit Hilfe der dena ein Energieeffizienzstandard für Gebäude in der nordchinesischen Klimaregion entwickelt, chinesische Experten in Deutschland geschult, Maßnahmen zur Qualitätssicherung eingeführt und ein Passivhaus nach deutschem Vorbild als Pilotprojekt realisiert werden. Die Kooperation wurde am 9. Dezember in Peking in Form einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) vereinbart. mehr
Das neue EU-Label für Kühl- und Gefriergeräte sowie Fernseher ist seit dem 30. November verbindlich. Bei Kühlgeräten gilt künftig die Effizienzklasse A+++ als höchste Effizienzklasse. Bei TV-Geräten, für die erstmals eine europaweite Kennzeichnung eingeführt wird, ist A die beste Energieeffizienzklasse. Das neue Label enthält außerdem erstmals Piktogramme, die dem Verbraucher Auskunft über weitere technische Eigenschaften eines Geräts geben. Die farbige Kennzeichnung der Effizienzklassen von Grün (sehr effizient) bis Rot (sehr ineffizient) ist weiterhin fester Bestandteil des Labels. mehr