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Berechnung der Lüftungswärmeverluste für die Fensterlüftung nach DIN V 18599-2 [2018-09]

Die Berechnung der Lüftungswärmeverluste für die Fensterlüftung nach DIN V 18599-2 Nr. 6.3.1/6.3.2 ist wesentlich komplexer als nach der alten DIN V 4108-6. Mit diesem Tool kann der Luftwechsel für die Fensterllüftung leicht bestimmt werden.

Nach DIN 18599-2 wird der Volumenstrom einerseits durch die Luftdichtigkeit (Infiltrationsluftwechsel ninf) und andererseits durch den Mindestaußenluftvolumenstrom (entspr. »Nutzungsprofil nach DIN V 18599-10 ) bestimmt. Der Mindestaußenluftvolumenstrom bestimmt wesentlich die Luftwechselrate für die Fensterlüftung nwin. Die Summe aus Infiltration und Fensterlüftung ergibt die gesamte Lüftungsrate.

 

Gebäudedaten
 
Netto-Grundfläche der Zone: AB =
Brutto-Volumen: Ve =
Netto-Volumen: V =
Geschosshöhe: hg = m
Raumhöhe: hnetto = m
Luftdichtigkeit der Gebäudehülle: n50 = h-1
Außenluftdurchlässe vorhanden: fATD =  
 
Daten des Nutzungsprofils =
Nutzungsprofile

 
Nutzungsprofil:   =
Mindestaußenluftvolumenstrom, flächenbezogen: VA = m³/(m²h)
Mindestaußenluftwechsel: nnutz = h-1
Mindestaußenluftvolumenstrom
für Gebäude:
VA,Geb = m³/(m²h)
tägliche Nutzungsdauer: tnutz = Std.
jährliche Nutzungstage: dnutz,a = d/a
Teilbetriebsfaktor Gebäudebetriebszeit RLT: FRLT =
 
 
Ergebnisse
 
mittl. Außenluftvolumenstrom bei bedarfsabh. Regelung: Vdc = 0,00 m³/(m²h)
Infiltrationsluftwechselrate: ninf = 0,00 h-1
Fensterluftwechselrate (Nutzungstage|Nichtnutzungstage): nwin = 0,00 h-1
gesamter Luftwechsel (Nutzungstage|Nichtnutzungstage): nges. = 0,00 h-1
gesamter Luftwechsel (p.a.): nges.,a = 0,00 h-1
Luftwechsel nach DIN V 4108-6: n = 0,00 h-1 (0,00%)

 

Bei einem Mindestaußenluftvolumenstrom von 4 m³/(m²h) üblichen Raumhöhen und einer Nutzungsdauer von ca. 250 d/a und 11 h/d liegen die Lüftungswärmeverluste noch im Rahmen der DIN V 4108-6. Bei höheren Luftwechselraten (Besprechung, Schule, Hörsaal, Restaurant, ...) steigt jedoch der Lüftungswärmeverlust erheblich.

Das führt dann auch ganz schnell zu Luftwechselraten durch den Fensterluftwechsel, die in der Praxis gar nicht oder nur selten vorkommen. Nutzer nehmen öfter einen schlechteren (als den für die Nutzung hygienisch sinnvollen) Luftwechsel in Kauf. Oft liegt der tatsächliche Luftwechsel nur unter 0,3 h-1.

Gerade im Zusammenhang mit der Energieberatung sollte dieser sehr wesentliche Berechnungsfaktor nicht aus den Augen verloren werden.

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