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KfW-Förderung für Wohngebäude

KfW-BankDie »KfW bietet Kredite und Zuschüsse für die energetische Sanierung von Wohnimmobilien und für den energieeffizienten Neubau von Wohngebäuden an. energie-m Energieberatung unterstützt Sie bei der Auswahl eines geeigneten Förderprogramms und erstellt Ihnen die für die Förderung notwendigen Gutachten und Bescheinigungen.

Aktueller Hinweis: Ab März 2013 gibt es neue Förderbedingungen, die Förderung von energetischen Modernisierungen verbessern. Zudem wird ein »Ergänzungskredit für Maßnahmen nach dem MAP des BAFA eingeführt.

Alle Förderprogramme der KfW können kumuliert werden. Für Wohngebäude sind vor allem folgende Förderprogramme interessant:

Wohnungseigentumsprogramm [124, 134]

Gefördert wird der Bau oder Erwerb von selbst genutzen Gebäuden oder Eigentumswohnungen. Es kann auch der Erwerb von Genossenschaftsanteilen gefördert werden. Die KfW finanziert bis zu 100 % der Gesamtkosten bis zu einem Betrag von max. 50.000 €.

Energieeffizient Bauen [153]

Gefördert wird der Neubau und der Ersterwerb von KfW-Effizienzhäusern und Passivhäusern über zinsvergünstigte Darlehen und Tilgungszuschüsse. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der erreichten Energieeffizienz des Gebäudes:

  • KfW-Effizienzhaus 40 (40% EnEV 2009) und »Passivhäuser → Tilgungszuschuss 10%
  • KfW-Effizienzhaus 55 (55% EnEV 2009) und »Passivhäuser → Tilgungszuschuss 5%
  • KfW-Effizienzhaus 70 (70% EnEV 2009) → kein Tilgungszuschuss

Die KfW finanziert den Bau von KfW-Effizienzhäusern zur Selbstnutzung oder Vermietung bis zu 100% der Bauwerkskosten (max. 50.000 € pro WE). Der Effizienzhausstandard ist von einem Sachverständigen zu bescheinigen. Für die Förderung von KfW-Effizienzhäusern 40 und 55 ist die Baubegleitung durch einen Sachverständigen verbindlich nachzuweisen.

Wohnraum Modernisieren

Aktueller Hinweis: Das Förderprogramm "Wohnraum modernisieren" ist zum 31.12.2011 ausgelaufen und wurde nicht verlängert. Förderanträge konnten noch bis zum 16.12.2011 gestellt werden. Das Förderprogramm "Altersgerecht Umbauen" wird als Kreditprogramm in 2012 weitergeführt. Die Zuschuss-Förderung endete zum 31.12.2011.

 

Energieeffizient Sanieren (Kredit) [151, 152]

Ab März 2013 gelten neue Richtlinien für dieses Förderprogramm. Insbesondere erhöhen sich die Tilgungszuschüsse für die EH55 und EH70. Bei den technischen Mindestanforderungen gibt es ebenfalls kleine Änderungen.

In diesem Förderprogramm werden Maßnahmen an Wohngebäuden im Rahmen des "CO2-Gebäudesanierungsprogramms" des Bundes mit einem zinsvergünstigtem Darlehen und Tilgungszuschüssen gefördert. Gefördert werden Gebäude, für die vor dem 1.1.1995 ein Bauantrag gestellt wurde. Grundsätzlich werden nur Verbesserungen der bestehenden Gebäudesubstanz gefördert (also keine zusätzlichen Fenster oder Erweiterungen der Wohnfläche etc.).

Sanierung zum KfW-Effizienzhaus [151]
Die Höhe der Förderung ist abhängig von der erreichten Energieeffizienz des Gebäudes nach der Modernisierung. Die Einhaltung der Anforderungen an das KfW-Effizienzhaus ist durch einen Sachverständigen nachzuweisen. Zusätzlich zum zinsvergünstigten Kredit wird für KfW-Effizienzhäuser ein Tilgungszuschuss gewährt:

  • KfW-Effizienzhaus 55 (55% EnEV 2009) → Tilgungszuschuss 17,5% (ab 03/2013)
  • KfW-Effizienzhaus 70 (70% EnEV 2009) → Tilgungszuschuss 12,5% (ab 03/2013)
  • KfW-Effizienzhaus 85 (85% EnEV 2009) → Tilgungszuschuss 7,5%
  • KfW-Effizienzhaus 100 (100% EnEV 2009) → Tilgungszuschuss 5,0%
  • KfW-Effizienzhaus 115 (115% EnEV 2009) → Tilgungszuschuss 2,5%
  • KfW-Effizienzhaus Denkmal → Tilgungszuschuss 2,5%

Gefördert werden 100% der förderfähigen Kosten (einschl. Nebenkosten, max: 75.000 € pro WE). Der Effizienzhausstandard ist von einem Sachverständigen zu bescheinigen. Für die Förderung von KfW-Effizienzhäusern 55 und bei der Förderung von Baudenkmalen ist die Baubegleitung durch einen Sachverständigen verbindlich nachzuweisen.

Einzelmaßnahmen bzw. freie Einzelmaßnahmenkombinationen [152]

Gefördert werden die folgenden Einzelmaßnahmen bzw. freie Kombinationen dieser Maßnahmen:

  • Wärmedämmung von Wänden,
  • Wärmedämmung von Dachflächen
  • Wärmedämmung von Geschossdecken (auch Bodenflächen z.B. im Keller)
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren
  • Einbau einer Lüftungsanlage
  • Austausch der Heizung, Einbau hocheffizienter Umwälzpumpen und hydraulischer Abgleich

Bei den Einzelmaßnahmen werden 100% der förderfähigen Kosten (einschl. Nebenkosten, max. 50.000 € pro WE) gefördert. Die vorgesehenen Maßnahmen sind von einem Sachverständigen zu bescheinigen.

Für alle Einzelmaßnahmen gelten technische Mindestanforderungen, die über die Anforderungen der EnEV hinausgehen. Für Baudenkmale gibt es Ausnahmen. Maßnahmen, die nicht diesen Anforderungen entsprechen, werden im KfW-Förderprogramm "Wohnraum modernisieren" gefördert.

In Berlin fördert die IBB Maßnahmen nach diesem Förderprogramm mit zusätzlichen Zinsvergünstigungen: »IBB - Energetische Gebäudesanierung

Bei KfW-Effizienzhäusern können Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien alternativ (nicht kumulativ) in diesem Förderprogramm oder mit dem BAFA-Programm "Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" in gefördert werden.

Für die Förderung von Baudenkmalen ist die Beratung und Baubegleitung durch einen »Energieberater für Baudenkmale verbindlich nachzuweisen (auch bei Einzelmaßnahmen).

Energieeffizient Sanieren (Investitionskostenzuschuss) [430]

Ab März 2013 gelten neue Richtlinien mit zum Teil höheren Zuschüssen (EH55, EH70 und Einzelmaßnahmen). Auch bei den technischen Mindestanforderungen gibt es kleine Änderungen.

In diesem Förderprogramm werden Maßnahmen an Wohngebäuden im Rahmen des "CO2-Gebäudesanierungsprogramms" des Bundes mit einem Investitionskostenzuschuss gefördert. Gefördert werden Gebäude, für die vor dem 1.1.1995 ein Bauantrag gestellt wurde. Grundsätzlich werden nur Verbesserungen der bestehenden Gebäudesubstanz gefördert (also keine zusätzlichen Fenster oder Erweiterungen der Wohnfläche etc.).

Sanierung zum KfW-Effizienzhaus
Die Höhe der Förderung ist abhängig von der erreichten Energieeffizienz des Gebäudes nach der Modernisierung. Die Einhaltung der Anforderungen an das KfW-Effizienzhaus ist durch einen Sachverständigen nachzuweisen. Gefördert werden 100% der förderfähigen Kosten (einschl. Nebenkosten).

  • KfW-Effizienzhaus 55 (55% EnEV 2009)
    → Zuschuss 25,0% der Kosten, max. 18.750 € pro WE (ab 03/2013)
  • KfW-Effizienzhaus 70 (70% EnEV 2009)
    → Zuschuss 20,0% der Kosten, max. 15.000 € pro WE (ab 03/2013)
  • KfW-Effizienzhaus 85 (85% EnEV 2009)
    → Zuschuss 15,0% der Kosten, max. 11.250 € pro WE
  • KfW-Effizienzhaus 100 (100% EnEV 2009)
    → Zuschuss 12,5% der Kosten, max. 9.375 € pro WE
  • KfW-Effizienzhaus 115 (115% EnEV 2009)
    → Zuschuss 10,0% der Kosten, max. 7.500 € pro WE
  • KfW-Effizienzhaus Denkmal (160% EnEV 2009)
    → Zuschuss 10,0% der Kosten, max. 7.500 € pro WE

Der Effizienzhausstandard ist von einem Sachverständigen zu bescheinigen. Für die Förderung von KfW-Effizienzhäusern 55 und bei der Förderung von Baudenkmalen ist die Baubegleitung durch einen Sachverständigen verbindlich nachzuweisen.

Einzelmaßnahmen bzw. freie Einzelmaßnahmenkombinationen

Gefördert werden die folgenden Einzelmaßnahmen bzw. freie Kombinationen dieser Maßnahmen:

  • Wärmedämmung von Wänden,
  • Wärmedämmung von Dachflächen
  • Wärmedämmung von Geschossdecken (auch Bodenflächen z.B. im Keller)
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren
  • Einbau einer Lüftungsanlage
  • Austausch der Heizung, Einbau hocheffizienter Umwälzpumpen und hydraulischer Abgleich

Bei den Einzelmaßnahmen werden 100% der förderfähigen Kosten (einschl. Nebenkosten) mit einem Zuschuss von 10% (max. 5.000 € pro WE) (ab 03/2013) gefördert. Die vorgesehenen Maßnahmen sind von einem Sachverständigen zu bescheinigen.

Für alle Einzelmaßnahmen gelten technische Mindestanforderungen, die über die Anforderungen der EnEV hinausgehen. Für Baudenkmale gibt es Ausnahmen.

Bei KfW-Effizienzhäusern können Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien alternativ (nicht kumulativ) in diesem Förderprogramm oder mit dem BAFA-Programm "Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" in gefördert werden.

Für die Förderung von Baudenkmalen ist die Beratung und Baubegleitung durch einen »Energieberater für Baudenkmale verbindlich nachzuweisen (auch bei Einzelmaßnahmen).

Energieeffizient Sanieren Baubegleitung [431]

Im diesem Sonderprogramm wird die qualifizierte Baubegleitung durch einen Sachverständigen gefördert.

  • Förderung: 50% der Kosten, max. 4.000 € pro Vorhaben

Beim Bau oder der Modernisierung zu einem KfW-Effizienzhaus 40 bzw. 55 und bei der Förderung der Modernisierung von Baudenkmälern ist die qualifizierte Baubegleitung durch einen Sachverständigen nachzuweisen.

Energieeffizient Sanieren (Ergänzungskredit) [167]

Ab März 2013 werden zusätzlich zur Förderung im »Marktanreizprogramm (MAP) Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien mit zinsgünstigen Krediten gefördert. Gefördert werden:

  • thermische Solarkollektoren (bis 40 m² Bruttokollektorfläche)
  • Biomasseanlagen (Nennwärmeleistung: 5-100 kW)
  • Wärmepumpen (Nennwärmeleistung bis 100 kW)

Eine Doppelförderung durch anderen Förderprogramme der KfW oder anderen öffentlichen Mitteln ist nicht möglich. Der maximale Kreditbetrag beträgt 50.000 € pro Wohneinheit.

Weblinks